Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Alles rund um lackierfreies Ausbeulen / Hagelschaden Instandsetzung

Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon hagelschaden » 16.08.2009, 19:13

Hallo Kollegen, ich möchte einfach mal Eure Meinung zum Thema Qualitätsprüfung/Sicherung hören. Wäre es sinnvoll (oder nicht) mit einem Verband (z.B. ZAK o ä./www.zak-ev.de) und einer Prüforganisation ( TÜV/ DEKRA ) ein standarisiertes Prüfverfahren für Ausbeultechniker zu entwickeln?
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon worran84 » 17.08.2009, 13:23

Wäre vermutlich von Vorteil, da man so die schwarzen Schafe und Pfuscher ausfindig machen könnte und damit gewährleistet, dass man geprüfter Dellentechniker ist und sein Gewerbe nicht bei Hitzli Fitzli gelernt hat und nach diesem Schema auch ausbeult.
Vielleicht könnte man damit auch die Preise stabilisieren und auf ausländische Firmen einen gewissen Druck ausüben.

Ich fände solche Prüfverfahren sinnvoll.

Gruß
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon dellweg » 17.08.2009, 21:27

Hi,
Qualitätsmanagement gehört in jeden Betrieb und je höher die Anforderungen an einen Betrieb geschraubt werden, desto besser wird die Reputation.
Ich selbst hinterfrage jeden Job und lerne daraus....manchmal zahlt man Lehrgeld aber die Qualität wird immer gewahrt.
Bin dabei, wenn du noch einen Saarländer suchst der daran gerne mitwirken will....einfach melden.

Gruß

Hans
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon hagelschaden » 17.08.2009, 21:53

saarländer sind immer gut :)
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon dellweg » 18.08.2009, 09:05

Hi,

na ja, eingewanderter Schwabe...... :D
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon hagelschaden » 25.08.2009, 18:59

Merkwürdig das hier relativ wenig Resonanz kommt, nicht vergleichbar mit demThema über Prozente für Subs :!: :?: :idea: ..... ein Schelm wer Böses denkt? :idea: :roll:
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon dellweg » 28.08.2009, 12:15

Hi,

wieso erwartest du Resonanz :mrgreen:

Ich denke so ein Verfahren sollte nicht die Guten und die Schlechten ausfindig machen sondern eine gleichbleibende Qualität gegenüber den Auftraggebern bieten.

Also Leuts....meldet euch um so ein Prüfverfahren zu erarbeiten....

Gruß

Hans :D
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon Stangenede » 30.08.2009, 00:48

Hallo Hagelschaden

Sehr gut formuliert was du da geschrieben hast!

Mich wundert es auch dass hier im Forum viele wahrscheinlich Möchtegerndrücker posten, jammern und diskutieren ob es Arbeit gibt oder nicht, fragen wo es gehagelt hat und über Hagelfirmen sich negativ auslassen.
Tobias B. zum Beispiel sucht seit dem 5.Juli Techniker, Lück Dellentechnik sucht Techniker Techniker für Österreich und Schweiz werden gesucht. Die Zugriffe sind ja zahlreich, die Antworten darauf kann man an 10 Fingern abzählen, scheint daran zu liegen dass die wenigsten Drücker die hier im Forum posten das ganze auch wirklich beherrschen sonst wären die Stellen schon längst besetzt. Durch das Forum welches auch über die Qualität die verlangt wird berichtet haben offenbar viele Angst für Hagelfirmen als Sub zu arbeiten und machen lieber diese Firmem schlecht. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Statt hier zu jammern sollten diese Drücker ihr Handwerk bei einem guten und seriösen Kursanbieter richtig lernen dann können sie ihre Arbeit auch verkaufen und die Qualität liefern die verlangt wird. Pickeldrücker, Löcherbohrer und Schleifer sollen lieber bei ihren Parkdellen bleiben. Hagelprofis sind rar und werden auf der ganzen Welt gesucht.
Wer über Werkzeuge und Lampen hier Diskussionen ins Rollen bringt hat das falsche Equipment bei seinem Kurs erhalten sonst wäre er zufrieden und würde nicht nach neuem suchen. Ein echter Drückprofi hat seinen optimalen Werkzeugsatz und eine Beleuchtung die funktioniert und ist hier nicht am Diskutieren ob Streifenlicht, Feder- oder Edelstahlwerkzeug gut oder schlecht ist. Alle anderen mögen von den Umsätzen der Profidrücker gut oder schlecht träumen.

Zum Thema Qualitätssicherung im Ausbeulgewerbe sind ja alle begeistert *grins*
Das mag daran liegen dass viele die Angst im Nacken haben dass ihre Arbeit kontrolliert wird.

Gruss Helmut aus dem Schwabenland

zur Zeit in Tirol am Kohle scheffeln
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon DELLE-AWAY » 30.08.2009, 09:06

hagelschaden hat geschrieben:Merkwürdig das hier relativ wenig Resonanz kommt, nicht vergleichbar mit demThema über Prozente für Subs :!: :?: :idea: ..... ein Schelm wer Böses denkt? :idea: :roll:


Na warum wohl..? Momentan boomt es einfach und es ist wenig Zeit zum PC hocken.
Und Familie ist auch noch da. Deshalb bleibe ich lieber regional.

Qualitätsprüfung wäre wirklich eine feine Sache.
"Superbeuler" gibts hier ja en masse wie ich sehe! :lol:
Wie kann so eine Qualiprüfung aussehen? Eine Arbeitsprobe abliefern?
Wer wird die Arbeit kontrollieren? Die Qualitätsansprüche sind ja sehr verschieden.
Auch das Vermögen eine Delle bzw. ein Restbild zu erkennen sind sehr verschieden.
Bedeutet z.B. einen bundeseinheitlichen standard zu erreichen ist sicher schwierig.
Aber grundsätzlich eine gute Idee.

Gruss
Alex
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon dellweg » 02.09.2009, 17:08

DELLE-AWAY hat geschrieben:
hagelschaden hat geschrieben:Merkwürdig das hier relativ wenig Resonanz kommt, nicht vergleichbar mit demThema über Prozente für Subs :!: :?: :idea: ..... ein Schelm wer Böses denkt? :idea: :roll:


Na warum wohl..? Momentan boomt es einfach und es ist wenig Zeit zum PC hocken.
Und Familie ist auch noch da. Deshalb bleibe ich lieber regional.

Qualitätsprüfung wäre wirklich eine feine Sache.
"Superbeuler" gibts hier ja en masse wie ich sehe! :lol:
Wie kann so eine Qualiprüfung aussehen? Eine Arbeitsprobe abliefern?
Wer wird die Arbeit kontrollieren? Die Qualitätsansprüche sind ja sehr verschieden.
Auch das Vermögen eine Delle bzw. ein Restbild zu erkennen sind sehr verschieden.
Bedeutet z.B. einen bundeseinheitlichen standard zu erreichen ist sicher schwierig.
Aber grundsätzlich eine gute Idee.

Gruss
Alex



Hi,

ich denke die Qualitätskontrolle sollte und muss sich an der abgelieferten Arbeit orientieren. Nun denn ich denke die Ansprüche der Kunden sind unterschiedlich, aber dies ist nicht die Frage. Allgemein sollte eine Delle als solche erkannt und Restbildfrei beseitigt werden. Das dies eine Kunst ist wissen alle.
Nun warum trift man sich nicht zu einem Workshop und erarbeitet gemeinsam diese erforderlichen Kriterien.

z.B.

1) Lokalisation der Beschädigung ( welcher Anspruch auf höchste Qualität kann gewährt werden, wenn sich die Schadstelle an nicht gut zugänglichem Ort befindet etc. )
2) Größe der Beschädigung ( kleine 10er versus 60er Dellen )
3) Tiefe der Beschädigung ( flach oder mega spitz )
4 ) Qualität der Lackierung ( hier gibt es enorme Unterschiede )
5 ) Blechart ( Alu oder Blech )
6 ) Stärke des Bleches ( 2 CV versus Audi )

Die Liste könnte man fortführen und so feste Kriterien festlegen, welche sich in einem solchen Qualitätsmanagement wiederspiegeln.
Zum Schluss käme eine gültige, wohl durchdachte Qualitätskontrolle heraus.

Gruß

Hans :D
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon sucraM » 02.10.2009, 12:21

Hallo Leute,

ich kann nur mit dem Kopf schütteln wenn ich hier im Forum lese wie manche arbeiten. Genauso schlimm finde ich auch wenn Leute hier schreiben wie ihnen bei der Ausbildung gewisse Dinge vermittelt wurden - Dellen von aussen nach innen drücken und anschliessend das Restbild ausschleifen. HALLOOOO??? DAS IST MURKS!!!

Man sollte sich fragen wie man solchen "Pseudo-Ausbildungsbetrieben" auf die Füsse stehen kann. Wenn diese Betriebe keinen Zulauf mehr haben verschwinden auch die schlecht ausgebildeten Techniker zusehends und die Profis können den Markt für sich behaupten. Ich schliesse mich der Meinung an, dass dies nur mit einem festgelegten Prüfverfahren und einer Zertifizierung von Ausbildungsbetrieben funktionieren kann.
Bestehende Betriebe die "nur" ihre Dienstleistung als Ausbeultechniker anbieten, könnten ebenso nach feststehenden Richtlinien geprüft und zertifiziert werden.
In Kfz-Werkstätten funktioniert das ähnlich. Zugegeben, das folgende Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen, aber würdet ihr euer Fahrzeug in eine Hinterhofwerkstatt bringen, in welcher der Chefmonteur ein umgeschulter Bäcker ist, der seine "Ausbildung" in drei Monaten bei Aldi absolviert hat? Da kann nie im Leben etwas gescheites dabei rauskommen!

Die Idee von Hans, sich zu einem Workshop zu treffen finde ich super. Ich wäre dabei.

Grüsse,
Marcus
Viele Grüße,
Marcus

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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon dellweg » 02.10.2009, 17:00

Hi Marcus,

einen WQorkshop in den ruhigen Wintermonaten wäre so meine Idee ... Toll das du dabei bist.
Lass uns mal noch ein bißchen warten, vielleicht kommt ja noch der eine oder die andere dazu....würd mich freuen.
Äh....Dellen von außen nach innen drücken :D wie geht das :mrgreen:


Lieben Gruß

Hans
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon HaDeX » 01.12.2009, 03:14

Hallo,

ich wäre auf jeden Fall auch daran interessiert, an Standards einer Qualitätsprüfung für Dellenspezialisten und deren Ausbildungsbetriebe mit zu arbeiten. Das ist meiner Meinung nach unbedingt überfällig. Wenn auch die bestehenden "Spezialisten" Bestandschutz haben, kann man vielleicht noch den Strom der falsch, bzw. zu schnell ausgebildeten Nachwuchsdrücker dezimieren. Beteilige mich auch gerne an der Organisation der notwendigen Treffen zur Ausarbeitung von Vorschlägen mit den richtigen Leuten, die so etwas vielleicht durchsetzen können. Bin noch mit Hagel beschäftigt, aber ab Februar sollte nebenbei genug Zeit sein, das Thema anzugreifen.

Bin erst vor ein paar Wochen wieder einem "Dellendrücker" begegnet, der seit zwei Jahren sein umfassendes Wissen aus ganzen 2 Tagen Lehrgang nicht ausgebaut hat und seitdem mit absolut unbrauchbarem Werkzeug (vom Ausbilder) Autos kaputt macht. Unter meiner Anleitung hat er dann tatsächlich mehr schlecht als recht seine erste Delle auf einer Kante gedrückt, was bisher ein Grund zum Lackieren war. Das will ich irgendwann nicht mehr erleben müssen... Also auf ans Werk!

Schöne Grüße,
Frank Schäfer
HaDeX GmbH
email: info@hadex24.de
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Frank Schäfer
Brunnenweg 20/1
72218 Wildberg

Mobil: +49(0)151-270 484 74
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon DELLE-AWAY » 01.12.2009, 08:31

Ahoi Männer,

gestern habe ich einen Hagelschaden gedrückt der von einem anderen "Drücker"
völlig vermurkst wurde. Das hättet ihr sehen müssen. :shock:
Die Dellen waren teilweise überdrückt, teilweise noch drin und obendrein noch angeschliffen.
Dieser angebliche Spezialist hat seine Ausbildung in einem bekannten Betrieb genossen.
Wie auch immer, ich habe mich ein paar Std drangehängt und das Ergebnis war dann zur Zufriedenheit des Kunden und auch der
Senior Chef hatte ein freundliches Lächeln für mich übrig.

So aber nu mal zurück zum Thema; Solche Typen sind einfach schlecht für uns.
Sollten irgendwelche Aktivitäten hinsichtlich der Qualitätsprüfung stattfinden
dann bitte meldet euch auch bei mir, daran möchte ich mich beteiligen.

Grüße
Alex
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Re: Qualitätsprüfung-Sicherung im Ausbeulgewerbe. Ja oder Nein?

Beitragvon TobiasB » 01.12.2009, 10:49

Auch unser Team von waschstrasse.info & hailman.com würde sich an einer solchen Arbeit beteiligen und voran treiben.
Wir könnten die Informationsarbeit übernehmen und alle Mitglieder, Kunden und Forumsnutzer anschreiben. Wir können hierbei auf einen Pool von etwa 1200 Email Adressen aus dem Ausbeulbereich zugreifen.

Zudem könnten wir Webdesign, Logofindung etc. übernehmen, wenn dieses gewünscht wird.

Gruß
Tobias Bender & Team
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http://www.waschstrasse.info
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