Klebetechnick

Alles rund um lackierfreies Ausbeulen / Hagelschaden Instandsetzung

Klebetechnick

Beitragvon enrico-niko » 15.03.2008, 14:57

Ich habe gelesen das man beim Ausbeulen eine Klebetechnick verwendetdt was für kleber soll das sein und auf welche Basis klebt der und wie soll das gehen den zu enfernen ohne das es spuren hinterlässt?
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Re: Klebetechnick

Beitragvon HeinrichL » 22.03.2008, 12:44

enrico-niko hat geschrieben:Ich habe gelesen das man beim Ausbeulen eine Klebetechnick verwendetdt was für kleber soll das sein und auf welche Basis klebt der und wie soll das gehen den zu enfernen ohne das es spuren hinterlässt?


Probier es doch mal hier: http://www.gn-tool-systems.de/
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Klebetechnik

Beitragvon mhob » 23.03.2008, 15:12

Hallo-bei dem Kleber handelt es sich um speziellen Kleber der mit einer Heißklebepistole aufgetragen wird. Es gibt verschieden Farben (rot,Blau,Transparent usw) wobei hier dann die Zugfestigkeit unterschiedlich ist. Der Kleber wird in die Delle gegeben und es wird dann ein Zugpinn in die Delle gedrückt.Wenn der Kleber ausgehärtet und abgekühlt ist, kann man mit dem Zuggerät(Wurfhammer oder spezielle Zange) den Pin einharken und die Delle herausziehen. Der Kleber wird mit dem, im Set beiliegendem Kleberentferner, vollständig gelößt und entfernt. Man kann hierzu aber auch Aceton(aus dem Baumarkt) verwenden. Das Problem ist nur, hat man den Kleber mit dem Entfernungsspray oder Aceton entfernt und die Delle ist noch nicht vollständig raus, so muss man den Vorgang wiederholen und ggfls. einen kleineren Zugpinn verwenden (neu ankleben). Bevor man nun aber den Kleber erneut aufträgt, muss die Stelle mit Silikonentferner,Verdünnung oder dem beiligenden Reiniger gereinigt werden da sonst der Kleber nicht hält. Reinigen sollte man auch möglichst vor dem ersten Zugversuch.
Grundsätzlich sollte man die Klebetechnik nur dort anwenden wo man mit der Drückertechnik nicht weiterkommt (schwer zugängliche Stelle oder eben Seitenaufprallschutz in der Tür). Die Klebetechnik ist nicht wirklich 100%, bzw. kann man mit der Drückertechnik die Dellen besser beseitigen. (Meine Meinung)
Viele Grüße MHOB
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Beitragvon PeterTL » 29.03.2008, 10:23

Also ich benutze einen Kleber mit schwarzer Färbung. Es ist speziell für Karosserie gedacht. Ich benutze die Zug/Klebetechnik auch nur, wenn ich eine große Delle vordrücken möchte. Eigentlich gibt es immer eine Möglichkeit an die schadhafte Stelle mit Werkzeug heran zu kommen.

Noch etwas am Rande: Finde das Forum eigentlich sehr gut hier um sich mit Gleichgesinnten mal auszutauchen. Leider schreiben, hier noch sehr wenig. Wäre mal schön, wenn sich mehr beteiligen würden. Das Forum ist sehr gut, über das Verzeichnis waschstrasse.info muss man nicht viel sagen, dass ist Spitze!

Peter :wink:
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Re: Klebetechnick

Beitragvon mhob » 10.05.2008, 23:25

Hallo-also die Aussage, das es immer eine Möglichkeit gibt, mit der Stange an die Delle zú kommen, kann ich so nicht stehen lassen. Natürlich gibt es Stellen, wo man nicht mit der Lanze rankommt. Beispiel(sind grade kürzlich aufgetreten) Türe genau da wo der Setenaufprallschutz ist oder im Dachholm(letzte Woche beim Touran erlebt). Hier kommt man nicht mit ner Lanze ran. Es gibt noch mehrere Stellen. Wenn die Delle dann auch noch so gemein spitz ist, haste mit der Klebetechnik auch keine Chance, diese ganz weg zu bekommen.
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Re: Klebetechnick

Beitragvon DellenX » 11.05.2008, 09:41

mhob hat geschrieben:Hallo-also die Aussage, das es immer eine Möglichkeit gibt, mit der Stange an die Delle zú kommen, kann ich so nicht stehen lassen.


Sehe ich genauso! Ich habe auch immer wieder Probleme beim Seitenaufprallschutz. Genau dort, wo dieser verklebt ist (etwa 1 cm) gibt es meiner Meinung nach keine Chance, da etwas zu drücken.
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Re: Klebetechnick

Beitragvon Spotter » 15.05.2008, 21:02

bei mir kommt der "Zughammer" auch immer öfter zum Einsatz!
Meiner Meinung nach wir es eh immer schwieriger für uns Beulendoktoren!
Immer weniger Platz in Holräumen / Freiräumen um einen Zugang zu finden.

Hatte heute wieder nen Golf5! Türverkleidung runter, da Beule an schwer zugänglicher Türe war!
Hinter der Türverkleidung wieder nen Blech! Nicht wie früher Folie oder Schaumstoffmatten!
Es wird halt immer schwieriger!

Die Zugtechnik kommt halt jetzt immer öfter zum Einsatz!
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Re: Klebetechnick

Beitragvon hapo » 16.05.2008, 19:29

Hallo
wie ich heute hörte, kommt der erste Volvo, wo mit Lanzen überhaupt kein beikommen mehr ist. ( dreifach Blech) . Denke die Ausbeulklebesysteme werden immer mehr kommen.
Gruß Hapo
Nette Grüße an alle von:
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Re: Klebetechnick

Beitragvon mhob » 16.05.2008, 20:27

Hallo,
wenn du ultra und megahochfestenbleche kommen(wir haben im moment hoch- und höherfeste Bleche), hat man garkeine Chance mehr. Die nächste Generation BMW-Bleche hat 1200-1600 N/mm² Zugfestigkeit (wobei die nächste Generation in Produktion geht).
Da wirste garkeine Chance haben,weder Kleben noch Drücken (schätze ich). Es kommen auch die Triplewerkstoffe-oder Fahrzeuge die aus mehreren Werkststoffen und Werkststoffmixen bestehenstehen. Kunststoff, Carbon,Carbon/Stahl-Mix,Carbon-Alumix und es wird sogar aus Gewichtsgründen an Sandwichtüren (Aussenhaut)gewerkelt, die aus einer Art gepresster Pappe bestehen.Die Türen (Aussenhaut) sind dann lackierfähig und wetterbeständig und haben im inneren natürlich Aufprallschutz usw.. Die wiegen dann mal 1/3 einer herkömmlichen Türe. Auch Hauben und Heckdeckel werden daraus gemacht. Es wurde ein Versuchsgolf 5 daraus gebaut(Versuch). Die Bleche werden immer dünner(BMW 0,8 mm Stärke)-die Zugfestigkeit geht immer höher. Bei diesen neuen Blechen kann man(bzw. darf man ) auch nichts mehr Richten , wenn z.B ein Knick vorhanden ist. Knick bedeutet , dass die Bruchgrenze erreicht wurde.
Wenn die bei der Produktion schon an die Grenzen stoßen( Ziehstempel und Matrizen, die solche Bleche überhaupt in Form bringen) und in der Karosserieinstandsetzung ebenso bei der Rückverformung an die Grenzen stoßen, wird man auch beim Drücken und Ziehen von Dellen so seine Probleme haben und auch mit Kleber wenig richten können.
Aber-auch die Instandzsetzungsmethoden werden ja weiter entwickelt.
Siehe Magnetdellensystem usw.
Wie ist das mit dem 3-fachBlech gemeint? Volvo war ja schon immer recht stabil-SchwedenPanzer :mrgreen: .
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Re: Klebetechnick

Beitragvon Lück Dellentechnik » 18.05.2008, 19:03

So ,jetzt will ich aber auch mal meinen Senf dazugeben.Also bei den meisten Fahrzeugen gibt es kein Problem mit dem Seitenaufprallschutz beim drücken.Ich zum Beispiel heize den Strebenhebel (der muß natürlich ganz flach sein)richtig mit dem Heißluftfön an und drücke dann den Strebenhebel einfach durch den Kleber,geht vorzüglich.

Grüße Thomas
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Re: Klebetechnick

Beitragvon Spotter » 18.05.2008, 19:29

na das ist mal nen guter Trick...! :!:
aber das Eisen muss ja dann fast "glühen" oder?
und überall geht das auch nicht, oder?
Überall kommt ja der Kleber nicht zum Einsatz und manchmal ist der Absatnd selbst für das flachste Eisen zu gering!
Ich werde das aber dirket morgen mal probieren....
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Re: Klebetechnick

Beitragvon Lück Dellentechnik » 18.05.2008, 19:40

Deshalb habe ich ja geschrieben das es bei fast allen Fahrzeugherstellern geht. Das einzigste Fahrzeug wo es nicht geklappt hat, war ein Volvo. VW,Mercedes,Opel,Renault funktioniert das super. Aber rotglühend braucht es nicht zu sein.
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Re: Klebetechnick

Beitragvon Spotter » 18.05.2008, 21:56

ich stell mir das nur schwierig vor, wenn du die Lanze wieder raus ziehen möchtest und der Kleber dann wieder getrocknet und das Metall kalt geworden ist! Nicht dass ich das Werkzeug nicht mehr aus der Verstrebung bekomme...! :)
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Re: Klebetechnick

Beitragvon DELLE-AWAY » 20.08.2008, 22:02

Ahoi,

belebe das Posting mal neu da ich mich heute erst angemeldet habe.
Ich benutze das Klebeset auch relativ oft bei unzugänglichen Stellen oder
wenn man sich Montagearbeiten ersparen will (Seitenteil etc.).
Allerdings benutze ich zum lösen des Klebers Iso-Propylalkohol bzw. Isopropanol.
Der Kleber kann dann mühelos abgezogen werden. Aceton oder dieser Würth Kleberlöser lösen den Kleber regelrecht auf was in einem furchtbaren Geschmiere endet. :?
Was Aufprallschutz betrifft so komme ich mit dem langen Flacheisen immer gut zurecht.
Wenns garnicht geht dann klebe ich auch aber sehr vorsichtig mit kleinem Adapter.

Toll das man sich endlich mal austauschen kann.
In meiner Region gibt es nicht viele unserer Art... :lol:

Grüße
Alex
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Re: Klebetechnick

Beitragvon Dent-Jim » 20.08.2008, 22:08

Hallo Alex,
willkomen hier im Forum! Werde mal Deinen "Löser" ausprobieren. Ich benutze im Moment den von Würth. Er ist ganz ok - aber sehr teuer!
Von welchem Hersteller beziehst Du Deinen Löser?

Hast Du Dich hier schon im Verzeichnis angemeldet? www.waschstrasse.info ?
Muss Du Dir mal anschauen! Kommen echt viele Besucher / Kunden durch die Seite zu Dir. Woher kommst Du denn? Kannst ja mal schauen, ob schon andere Betriebe aus Deiner Region eingetragen sind.

Schöne Grüße
Jim
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